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Gesunde Umwelt, wie Feinstaub aus Kfz oder Laserdruckern, siehe: www.wohngesundheit-heute.de .

 

Gesunde Ernährung 

(NH 2)

Inhalt

 Vorweg - Krankheitsschutz durch gesunden Lebensstil - (NH 2.1) - Die wissenschaftliche Erkrankungseinspartafel (NH 2.2) - "Wohlstands-Krankheit Diabetes (NH 2.3)" - Welche Fette sind ungesund oder gesund? (NH 2.4) - "Die Cholesterinlüge" - statt Ursachenfindung? (NH 2.5) - Sind Zucker und Fleisch die schlimmsten Krankheitserreger? (N 2.6) - Diabetes und hohes Cholesterin natürlich verhindern (NH 2.7) - Gesunde Ernährung und Lebensweise als Medizin (NH 2.8) - Die Gesundheitsmahlzeiten (NH 2.9) - Gute Medizin ist gesunde Lebensweise (NH 2.10) - Energetische und nicht energetische Nahrung (NH 2.11) - siehe auch bei "Ungesunde Umwelt". Natürliche Vitamine und evtl. Schädlichkeit der künstlichen (NH 2.12)

 (Keine medizinische Beratung. Dazu befragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker, Heilpraktiker, Chiropraktiker, Physiotherapeuten etc., je nach Arbeitsgebiet.  Angaben deshalb ohne Gewähr.)

 

Vorweg: Eine gesunde Ernährung schützt, wie bewiesen wird, zum Teil vor vielen Krankheiten. Bewegung und gesunde Umwelt gehören dazu.

Hier wird nur Ingwer beispielhaft als altes Heil- und Küchenmittel gezeigt. Siehe dazu bei: Naturheilkunde heilt. Ein anderes und nicht so harmloses Beispiel: Ein homöopathisches Mittel gegen Grippe soll vorbeugend und heilend wirken (z. B. metavirulent), stattdessen sterben zur Grippezeit (ohne Schweinegrippe) fast 10.000 Menschen (AP in HA 4. 2. 09), also in 10 Jahren 100.000 Tote, die Krankenhäuser sind dann überfüllt - und gegen Viren helfen die oft eingesetzten Antibiotika nicht. 

Die Wirkung des Johanniskrauts gegen Depressionen oder kurze Schlaflosigkeit kennen viele - und vertrauen darauf, weil es eben hilft. Stattdessen erhöhte sich die Anzahl der verordneten Packungen "bei den als Schlafmittel deklarierten Medikamenten" bei 2 Hauptmedikamenten zwischen 1993 und 2007 um zusammen 5,4 Millionen jährlich. "Doch die Psycho-Pillen sind tückisch, schon nach wenigen Wochen können sie süchtig machen" (G. Stockinger in DER SPIEGEL 17/09).

Oder: Als Nebenwirkung chemischer Wirkstoffe werden häufig Organe geschädigt. Die Homöopathie kann dies oft heilend reparieren, bei Leber und Niere ist dies besonders wichtig. Selbst die Mandeln brauchten bei Einsatz der Naturheilkunde, wie ein späteres Beispiel zeigt, wohl selten entfernt zu werden. Siehe zum Thema "Gesunde Ernährung" insbesondere die Einführung "An Apple a Day".

   

Krankheitsschutz durch gesunden Lebensstil (NH 2.1)

Durch das Potsdamer Institut für Ernährungsforschung wurde bewiesen, was schon fast jeder ahnte, aber ein großer Teil der Bevölkerung verdrängte: Ein gesunder Lebensstil mit auch dadurch niedrigem Bodymaß-Index (BMI) schützt vor Krankheiten und senkt demgemäß, dies sollte nicht vergessen werden, für diese Personen auch die Leistungen der Krankenkassen erheblich.

 

Man könnte hinzufügen: Die Rente ab 67 oder 69 wäre hauptsächlich nur für den Personenkreis mit gesundem Lebensstil möglich.

 

Die Forscher um den Institutsleiter Heiner Boeing beschrieben (lt. DIE WELT 11. 8. 09 SHL) ihre Untersuchung im „Archives of Internal Medicin“. „Sie hatten bei Studienbeginn i. M. 49 Jahre alte Probanden 8 Jahre lang beobachtet.“  23.000 Probanden waren es insgesamt – lt. dpa in HA 14. 8. 09.

 

Eine gesunde Lebensweise verhindert größtenteils die meisten heute üblichen Krankheiten.

 

Leicht ist das Abnehmen nicht. Durch die Essgewohnheiten sind Übergewichtige meistens übersäuert (ph-Wert 7 ist neutral, Lackmuspapier in Urin tauchen). Die Laune verschlechtert sich oft, wegen der Übersäuerung kommen Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderte Abwehrkraft noch hinzu. Vor dieser Krise schützen „basische Vitalstoffe“, die in Obst, Gemüse oder Vollkornprodukten enthalten sind (also einfach gleich gesund essen). Es gibt auch Getränke etc dazu (auch im Reformhaus) – (HA 22. 7. 09).

 

Nachfolgend immer wieder zusammengefasste Ratschläge vieler Ernährungsexperten:

Dazu vorweg: Ein anrufender Versicherungsmitarbeiter musste dem Verfasser im Gespräch einfach seine größte, private Neuigkeit mitteilen: „Stellen Sie sich vor, ich verzichtete auf Anraten auf Fleisch und nahm in 14 Tagen 8 Pfund ab!“ Wir sprachen wegen seiner Begeisterung noch etwas über das Thema. Einiges nachfolgend:

 

Wurst hat bis 50 % Fett. Diese und alle Feischfette sind gehärtete Fette (siehe Liste) –  besser sind Pflanzenfette und Fisch (mind. 2x pro Woche) mit den wichtigen Omega drei Fetten. Wenn Fleisch, dann kein rotes (nach Dr. zur Hausen: Krebserregend), sondern weißes (wie Geflügel). Nicht grillen.

 

3 Mahlzeiten reichen (Dr. Pape), morgens (hauptsächlich) Kohlehydrate (Vollkornbrötchen oder –brot mit Margarine, Marmelade oder Honig oder Müsli mit Walnuss, Banane, Früchten wie Heidelbeere oder Feigen – 30 Frühstücksflockenprodukte testete STIFTUNG WARENTEST in Test 4. 10. 08. Ergebnis: Meistens zu viel Zucker, zu wenig Ballaststoffe, irreführende Angaben, also Müsli, z. B. BIO, kaufen).

Mittags (hauptsächlich) Mischkost, Reis, Vollkorn-Nudeln, Kartoffeln mit Gemüse.

Abends mehr Eiweiß: Wie Fischsalat, Fisch, Geflügel, Käse, Eier, Salat, Gemüse, Kartoffeln, Vollkornbrot.

 

 

Die wissenschaftliche Erkrankungseinspartafel (NH 2.2) 

Die Ergebnisse der zuvor genannten Potsdamer Untersuchung (Nr. 1 A-E) und weiterer Untersuchungen (ab 2) sollen nachfolgend übersichtlich vereinfacht aufgezeigt werden:

 

Nr.

Lebensweise

Krankheitsrisiko

Erkrankungsrisiko+/-

1 A

Nie geraucht, BMI >30, >3,5 Std. Sport/Woche=1/2 Std./Tg. viel Obst + Gemüse, wenig Fleisch (+ 2, 3, 4, 5, 6). Wenig oder keinen Zucker.

Diabetes

Um -93 %

1 B

Wie vorgenannt:

                                               

> 4 Std untätig vom Sofa Fernsehen

Herzinfarkt: Verringerung

 

 Herzinfarkt Vermehrung

Um -81 %

+80 % lt. austr. Studie,dabei wurden 8.800 Erwachsene 13 Jahre beobachtet (lt. Bild 12. 1. 10)

1 C

Wie vorgenannt

im Mittel an chronischen Leiden

Um -78 %

1 D

Wie vor, jedoch nur rauchen

Chronische Leiden

Um -70 %

1 E

Allein BMI unter 30

Chronische Leiden

Um -50 %

2

Fleischlose (vegetarische) Kost

Magen-, Lymph-, Blasen- Blutkrebs

Geringer (lt. Ärzte Zeitung n. Uni Oxford ) dpa 4. 7. 09 in  HA (-)

3

½ Std. Sport täglich (b. Männern. Bei Frauen dabei nicht untersucht)

Krebsrisiko allgemein

Um -50 % lt. AFP in HA 29. 7. 09

4

Kaliumreiche + natriumarme Kost  (Bananen, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Reis, Vollkorn )

Bluthochdruck, später Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt

Vermindert Bluthochdruck ,

Forscher der Havard-Uni u.. 14 Jahre lang 12.000 Frauen (AP 24. 7. 09/t-online)

5

Verzicht auf rotes Fleisch, Wurstprodukte u. Süßgetränke, stattdessen Obst, Gemüse u. Vollkornprodukte

Bluthochdruck (wie vor)

Risiko sinkt um 80 %, durch Havard-Uni wie vor.

6

Tägl. ½ Std. Sport+ Folsäure

Bluthochdruck (wie vor)

Risiko sinkt

7

> ½ Tafel dunkle Schokolade/Woche

Entzündungen im Herz-Kreislauf-System

Risiko sinkt u. Adern erweitert: Studie von Forschern d. Uni Campobasso (Italien) an 20.000 Pers. (lifestyle.t-online 25. 9. 08)

8 A

Rauchen allein

Haarausfall, Asthma-Risiko, Herzinfarkt, Lungen- +Darmkrebs, schlechte Wundheilg, Demenz + Alzheimer, Rückenschmerzen

Erheblich höher (+) Genaue Untersuchungsergebnisse unter www.deutschland-übersicht.de – dort unter Ungesunde Medizin.

8 B

Passivrauchen

Kindertod, Lungenkrebs

Höher (+) Wie vorgenannt

9

Rotes Fleisch (Schwein, Rind, Lamm etc) statt Geflügel/Fisch (weißes Fleisch)

Soll Tumore an Darm, Leber, Lunge + Speiseröhre begünstig.

Erheblich höher (+) .

11

Süßigkeiten, Zucker allgemein

Diabetes - Volkskrankheit

siehe Wohlstandskrankheit Diabetes - Volkskrankheit

12

Gehärtete Fette (bes. i. Wurst, Fleisch) stattdessen Fisch- + Pflanzenfette wählen.

Zusätzlich hohes Cholesterin, Herz- und Kreislauferkrankungen, erhöht Rheuma, Ischias + Gicht. 

Volkskrankheit - Siehe auch Welche Fette sind gesund? Tabelle.

13

Feinstaub allgemein oder auch  dichter als 50 m v. der Hauptstraße entfernt

Risiko Arteriosklerose

Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf- u. Schafstörungen,  Kinder: asthmatische Bronchitis, Ekzeme, Allergien 

Um 63 % höher

Um 50 % höher

Erhöht

Erhöht

Um 50 % höher

14

Feinstaub allgemein,  z. T. aus Laserdruckern,

immer aus Asbestzement

Evtl. Allergien, Asthma

 

Lungenkrebs

Gefahr erhöht, Kinder 10 %

 

Gefahr erhöht

15

Elektrosmog + Handystrahlung

z. B. Migräneanfälle,

Gefahr erhöht

16

Salate, Obst, Gemüse; Nüsse, Fisch. Geflügel - aber kein Rind- oder Schweinefleich, kiene Innereien, keine fette MilchAlzheimer-Risikosinkt um über 1/3 lt. US-Forscher in "Archives of Neurology" (wsa in HA 14. 4. 10).

17

Tägl. ca. 1,5-2 Ltr. Wasserer trinken (auch beim Essen)

Verstopfung

bei zu wenig

Mineralwasser ist nicht nötig, die Moleküle sind zu groß, um vom Körper aufgenommen zu werden. (Prof. Froboese v. Sporthochschule Köln in „lifestyle.t-online“ 27. 7. 08)  

Quellen siehe bei den Kapiteln, wenn nicht hier angegeben.

 

Beim Trinken ist natürlich nicht an Alkohol gedacht. Die Schädlichkeit von Alkohol wird z. B. unter "Gesund leben+bewegen" beschrieben. Noch schädlicher sind meistens die Rauschgifte aller Art, wie Kokain oder z. B. das - glücklicherweise noch in Deutschland verbotene Cannabis. Australische Forscher warnten im Fachmagazin "The Lancet" (Bd. 374, S. 1383) vor gesundheitlichen Folgen, zu denen Abhängigkeit, erhöhtes Risiko für Verkehrsunfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eine eingeschränkte Atemfunktion und psychische Probleme zählen. Rund 9 % der Cannabis-Nutzer werden abhängig. Sie steigen eher auf härtere Drogen um. Der Hauptwirkstoff THC führt eine halbe Stunde nach Einnahme für ca. 12 Std. zu einem euphorischen Hoch. Doch wandern 5-24 % des THC ins Gehirn, wo der Stoff dann Unruhe, Panikreaktionen und psychotische Symtome auslösen kann (19. 10. 09 dpa in HA).

 

 

Wohlstands-Krankheit Diabetes“ (NH 2.3)

überschrieb Lisa Nienhaus in der FAZ (5. 7. 09/Nr. 27) auf einer vollen Wirtschaftsseite ihren Bericht: „Der hohe Preis fürs pralle Leben“. Und weiter überschrieb sie ihren Wirtschafts- und Diabetes-Krankheitskostenbericht mit: „ Die Deutschen werden immer dicker – und immer früher zuckerkrank. Schon 25-Jährige haben Altersdiabetes. Das hat Folgen. Die Krankenkassen ächzen unter den Kosten (höhere Beiträge). Die Pharmariesen profitieren.“

 

Gut wäre es also, die Medikamente, Kosten und Schmerzen zu senken. Doch nur wenige halten dies durch Senkung des BMI durch (siehe Tab A 1), obwohl es Möglichkeiten – bis z. B. zur Einmalhypnose für € 200 – gibt. Die Medizin beschränkt sich weitgehend auf Einteilung und Behandlung der Symptome dieser Diabetes mellitus Glukosestoffwechselstörung.

 

Früher und allgemein nannte und nennt man es die Zuckerkrankheit. Von Zucker ist heute dabei keine Rede mehr, obwohl es damit in Wirklichkeit anfängt: Schon die Kinder erhalten überall Süßigkeiten als Geschenk (und die unter 1 A in der Tab. genannte Nahrung und Bewegung ist den meisten fremd. Schon über 30 % der Kinder sind übergewichtig.

 

„Zucker enthält keinerlei Wirkstoffe, er ist reiner Energieträger, der Nährwert von 1 g Zucker beträgt 4,1 kcal. Bei vermehrter Zufuhr oder Störungen des Stoffwechsels kann Zucker in Fett umgewandelt werden. Ferner wird dabei die Aufnahme vitaminreicher Kohlenhydrate (z. B. Getreide, Gemüse) verhindert, wodurch es zur Fehlernährung kommt.“ (In Brockhs. Enzyklopädie 74.)

 

Der Nienhaus-Bericht ist bezüglich der Gewichts- Diabetes- und Krankheitskostenzunahme erschreckend. Im Jahr 2006 hatte schon jeder zweite Deutsche Übergewicht. Die Patienten werden schwerer und auch jünger. Neben den vielen Nebenwirkungen können die Nerven so geschädigt werden, dass die Patienten ihre Füße nicht mehr spüren oder diese sogar amputiert werden müssen. Forscher der Uni Köln errechneten aus den Daten der AOK Hessen, dass Diabetiker im Jahr 2001 durchschnittlich Kosten von 5.262 € verursachten, Nichtdiabetiker dagegen 2.755 €. Rund 20 % entfiel dabei auf die Behandlung der Grundkrankheit, der große Rest auf die fatalen Folgen. Auf Deutschland hochgerechnet waren die Diabetes-Zusatzkosten 2001 dann 14,6 Milliarden €. Heute sind es erheblich mehr. Insuline sind dadurch die Blockbuster  der Pharmaindustrie geworden.

 

Bei den Kosten der erhöhten Gewichte kommt hinzu: Alle Jahre wieder muss zusätzlich ein Hüftgelenk ausgetauscht werden.

 

Jetzt wurde bewiesen: Eine Gesunde Lebensweise, wie sie unter 1 A der Erkrankungseinspartafel (NH 2.2) genannt wurde,  verhindert Diabetes fast völlig. Zusätzlich könnte die später (siehe: "Sind Zucker und Fleisch die schlimmsten Krankheitserreger?) besprochene Stevia-Pflanze Diabetes weitgehend verhindern.

Eine Initiative, die Anfang August 2009 behauptete, eine gesunde Lebensweise sei teurer, Hartz-IV Empfänger brauchten dazu mehr Geld, weiß nicht, dass von gesunder Kost, wie Vollkorn beispielsweise, man schon nach der Hälfte satt ist. Und alles Weggelassene kann ja auch nicht teurer, sondern höchstens billiger sein.

Im September 2009 wurde bekannt, dass auch die gehärteten Fettsäuren, wie sie in der Wurst und z. T. auch im Fleisch besonders anzutreffen sind, zur Entstehung von Diabetes führen können (siehe auch: Sind Zucker und Fleisch die größten Krankheitserreger? - Dort abschließend mit der gesunden Zuckeralternative Stevia - z. T. in Reformhäusern).   

Im Januar 2009 befürchtete Prof. Eder, Ernährungspsychologe der Uni-Halle, dass 2030 schon 40 % der Bundesbürger zuckerkrank sind. Ballaststoffe aus Vollkorn sind lt. Studie des Deutschen Instituts für Ernährung (DIfE) die beste Vorsorge gegen Altersdiabetes (Typ 2), desgl. sagt es die europaweite EPIC-Studie aus - und außerdem: Risiko zu viel Fett und wenig Bewegung erhöht das Diabetes-Risiko, Wurst erhöht das Krebsrisiko. Mit Sorge beobachten die Experten außerdem die übergewichtigen 25-40-jährigen. Nur 2-3 kg Übergewicht erhöhen das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken um 25 %. Ein Plus von 12 kg steigert das Risiko bei Männern um das 1,5-fache und bei Frauen sogar um das 4,3-fache. 

Es kommt aber noch schlimmer: Menschliche Gene erinnern sich bis zu 2 Wochen an den Konsum von Zucker, fanden australische Forscher heraus. Gene die normalerweise vor Diabetes und Herzkrankheiten schützen, seien in dieser Zeit ausgeschaltet. "Der Schoko-Riegel, den man morgens zu sich nimmt, kann sehr akute Folgen haben..." sagte Forschungsleiter Sam El-Osta AAP im Januar  2008 (AFP in HA 17. 18. 1. 08).

Heide Ebrahimzadeh-Wetter schreibt in ihrem sechsseitigen Diabetes-Bericht (im Reformhaus Kurier Mai 2010) über wahrlich schockierende Diabetes-Folgen: "Ist der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum starken Schwankungen ausgesetzt, kann dies zu Bluthochdruck, Augenschäden, diabetischem Fuß, Infarkten, Nierenversagen und anderen schweren Krankheiten führen. So sind beispielsweise bis zu 40 Prozent der Diabetiker weltweit von Niereninsuffizienz bedroht...." Als Hilfen nennt sie u. a. www.diabetes-sport.de oder www.diabetesde.org .

 

 

Welche Fette sind ungesund oder gesund? (NH 2.4)

Bei den gesättigten Fettsäuren steigt der ungünstige LDL-Cholesterinwert an und der positiv wirkende HDL-Wert nimmt ab. Es soll dadurch das  Risiko koronarer Erkrankungen ansteigen. Das LDL-Cholesterin kann sich, besonders bei Arteriosklerose, an den Arterieninnenwänden ablagern. Die (mehrfach ungesättigten) Omega 3 Fette sollen dagegen für das Herz besonders gut sein. Zusätzlich sollen die gesättigten Fettsäuren (meistens in Fleisch und Wurst) Diabetes begünstigen und dick machen (siehe: Sind Zucker und Fleisch die schlimmsten Krankheitserreger?). 

Ungesättigte und gesättigte Fettsäuren in einigen Nahrungsmitteln, ungefähr in g pro 100 g - Rest  andere Stoffe u. Wasser.

Das Ei wurde nicht genannt, weil es nach neuen Erkenntnissen das körpereigene, schädliche Cholesterin sogar senken und außerdem mit den Vitaminen A, E, K, Folsäure, Biotin, sowie den Mineralstoffen Eisen und Zink, sehr gesund sein soll (HPN/DFA 12-1/07).

 

Die Tabelle 

Nr.

Grup-pe

Nahrungsmittel

Gesät-

tigte Fett-

säuren

Einfach

unge-sät-tigte Fetts.

Mehr-

fach

unge-

sättigte Fetts.

Davon Omega 3 Fette

Linolensäure

sowie:

Omega 6 Fette Li-

nolsäure

Ei-

weiß

Koh-le-  hy-  dra- te

Hoher Vita-min-gehalt

in mg

1

Öle

Leinöl*

7,4

20,8

71,8

58,0

8

<1

<1

 

2

Pflanz-

Leinöl-Nativ BIO    Planete*

7,7

17,3

75,1

60,8

10,2

<1

<1

10=E/3

3

lich

Keimöl (aus Korn)*

11

26

54

52

2

<1

<1

 

4

 

Rapsöl–Nativ

Alnatura BIO*

3,2

67,6

29,2

7,7

21,5

<1

<1

30 E

5

 

Raps-Kernöl   Teutoburger BIO*

6

57

28

10

18

0

0

30 E

6

 

Walnussöl**

9

16

75

14

61

 

 

 

7

 

Diestelöl*

10,0

12,3

77,7

0,7

76,8

 

 

 

8

 

Sonnenblumenöl

12

25

63

0,3

63,9

<1

<1

 

8

 

Olivenöl nativ         

14,2

77,8

7,2

 

 

<1

<1

 

10

 

Sesamöl

14,4

42,1

43,5

0

41,1

<1

<1

 

11

 

Kürbiskernöl  BIO gut+gerne

17

37

39

0,3

38

<1

<1

 

12

 

Arganöl PLUS-Markt

17,5

42,9

30,3

 

 

0

0

 

13

 

Erdnussöl

20

57

22

0

22

<1

<1

 

14

Fette

Margarine Becel

12

18

30

4

26

0

0

 

15

Pflanz-

Margarine Becel pro-activ

10

10

20

3

17

0

0

 

16

lich

Margarine Vitareform

23

 

24

3,3

 

<1

0,1

 

17

 

Marg. Butella bioreform

23

 

24

3,3

 

<1

<1

 

18

 

Bio-Marg. Alnatura 60% Fett

17

26

17

3,2 

13,8 

<1

<1

 

19

 

Kokosfett**

90

7

3

0

3

 

 

 

20

Fischöl

Lachsöl

18,6

16,6

27,8

25

0

17,7

7,2

 

21

Fisch-

Makrele**

29

45

26

23

3

 

<1

 

22

fette

Hering**

23

58

19

17

2

 

<1

 

23

 

Lachs (Atlantik)

25

50

20

13

1

 

<1

 

24

 

Thunfisch gegart**

34

29

37

33

4

 

<1

 

25

Fisch-

Wildlachs (Pazifik

haltbar g.)

1,4

4

1,3

1,1

0

23

<1

 

26

auf-

Forelle (geräuchert)

1,3

1,3

1,5

0,8

0

19

<1

 

27

schnitt

Garnelen (Pazifik

f. Party h.)

0,5

1,0

0,5

 

 

16

<1

 

28

Fette

Butter

69

24

3

0

3

 

 

 

29

tierisch

Milch 3,5% Fett

2,5

0,8

0,2

 

 

3,4

4,8

 

30

 

Milch 1,5% Fett BIO Alnatura

1.1

0,3

0,1

 

 

3,4

4,9

 

31

 

Schweineschmalz**

43

46

10

0

10

 

 

 

32

Fleisch

Huhn/Hähnchen

4

-

-

-

 

19

1

 

33

 

Pute

2

 

 

 

 

22

1

 

34

 

Schwein

5

 

 

 

 

22

1

 

35

 

Lachsschinken

3

 

 

 

 

20

0

 

36

Wurst

Salami

20

 

 

 

 

5

0

 

37

 

Rostbratwurst

30

 

 

 

 

15

0

 

Anm.: Kokosfett/Palmfett (Nr. 19) haben auch als Pflanzenfette besonders hohe Werte an gehärteten Fetten. Wir finden dies dann auch in gut schmeckenden Brotaufstrichen, wie pflanzlichem Schmalz (mit 45,2 g/100 g) oder ALSAN-bio Margarine mit Rohstoffen aus kbA (mit 40 g/100 g) wieder. 

 

Nr. 1 - 3 haben höchste Omega 3-Fette und Nr. 4 - 8 höchste Omega 6. Fette. Nr.,4, 5  und 8 eignen sich als pflanzliche Öle auch zum Erhitzen und Braten, die anderen  – außer dem hier sehr schlechten Kokosfett nicht.

 

© by INFO-Sevice Deutschland: Der Inhalt wurde sorgfältig erarbeitet, dennoch kann aus rechtlichen Gründen keine Haftung für den Inhalt übernommen werden. Quellen: *Größtenteils Herstellerangaben (fehlende Werte waren nicht angegeben), ** Apotheken Umschau 1. 7. 05. (Evtl. Vitamine wurden nicht immer genannt. Vitamine: E=empfohlene Tagesmenge bei 100 gr.)

--------------------------------------------- 

Gehärtete Öle und Fette (Transfettsäuren) erhöhen ebenfalls das Risiko koronarer Herzkrankheiten (in New York z. B. seit 2007 in Pommes etc. verboten.) Sie entstehen durch industrielle Härtung (Hydrierung), Erhitzen und Braten bei hohen Temperaturen und bakterieller Umwandlung durch Wiederkäuer, wie Kühe und Schafe. Sie gehen von dort in das Körperfett der Tiere und in die Milch über. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fette sollen wertvoller sein, als die kaum im Fleisch enthaltenen. Darum wird empfohlen, mindestens 2mal pro Woche Fisch zu essen. Omega 3 und Omega 6 Fette sollten abgewechselt werden. Es sollten mengenmäßig etwas mehr Omega-3-Fette als Omega-6-Fette verarbeitet werden. Die beiden wertvollsten Öle sind (nach Prof. Hauner) Leinöl und Rapsöl. Während das Fleisch (insbesondere die Pute) viel Eiweiß und wenig gesättigte Fettsäuren (aber keine ungesättigten) enthält, sind in der Wurst hohe Mengen gesättigter Fettsäuren enthalten. Von letzterem sind 70 gr./Tag  (nach Deutscher Ges. f. Ernährung) die Höchstmenge.

T-Online berichtete (afp 10. 11. 2011, 7.56): "Margarine mit angeblich den Cholesterinspiegel senkenden Pflanzensterinen sollte nach Auffassung der Verbraucherorganisation Foodwatch wegen möglicher Gesundheitsrisiken nicht in Supermärkten verkauft werden. Es mehren sich Hinweise auf bedenkliche Nebenwirkungen, erklärte Foodwatch in berlin. Diese Zusatzstoffe sollten von Menschen mit nicht erhöhtem Cholesterinspiegel nicht verzehrt werden. Auch ein nachweislicher Effekt von Sterinen auf die herzgesundheit fehle bislang. Die Organisation sprach daher von einem Schwindel und forderte die Hersteller auf ihrer Seite www.abgespeist.de auf, den Verkauf solcher Margarine-Sorten zu stoppen und erst eine Zulassung als Medikament zu beantragen."

Auf weitere Produkte mit Sterinen, wie angereicherte Milchprodukte und Brot wird hingewiesen. Sterine hemmen außerdem die Aufnahme bestimmter Vitamine. Foodwatch verwies auf Veröffentlichungen des BfR und anderer Stellen. Angesprochen werden in dem Artikel von T-Online + afp über Foodwatch Marken wie z. B. Becel-pro-activ, Deli Reform Active, Benecol und Danacol.

 

Der Fettgehalt gehärteter Fette ist insbesondere in der Wurst und im (roten) Fleisch sehr hoch. Die Fleischerinnung Hamburg listete 2006 den Fettgehalt mit Abweichungen von 5 % wie folgt auf:

 

Fettgehalt in Wurst und Fleisch: Deutsches Corned beef, Schinken-, Kalbs- und Geflügelsülze, Lachsschinken 5%, Bierschinken, Kochschinken, Schweinefleisch in Aspik 10%, Holst. Schinkenmettwurst, - Schinken, - Salami, Schinkenpastete 15%, Grobe Schinkenwurst, Zungenblutwurst, Thüringer Rotwurst, Frikadellen-Sülzwurst 20%, Jagtdwurst, Leberkäse, Mortadella, Wiener Würstchen 25%, Fleischwurst, Rostbratwurst, frische Bratwurst, Bockwurst, Cervelatwurst 30%, Teewurst grob und fein gekörnt, Kalbsleberwurst, Schinkenplockwurst, Gutsleberwurst, Salami 1a, Bierwurst 35%, Holsteiner Mettwurst, Zwiebelmettwurst, Leberrotwurst 40%, Grobe und fein gekörnte leberwurst, Salami, Landcerelatwurst, Katenrauchwurst 45%, Zwiebelwurst, Hamburger Gekochte, Aalrauch-Streichmettwurst, Braunschweiger Mettwurst, Holsteiner Landmettwurst, Speckblutwurst 50%.

 

Wie zur Bestätigung entdeckten Forscher des Dresdner Universtätsklinikums und des Max-Delbrück-Centrums in Berlin ein von Fettzellen produziertes Hormon, das für Herzschwäche bei Übergewicht verantwortlich sein soll (dpa in HA 7. 1. 10). Wieder Fett als Hauptkrankheitserreger.

 

"Die Cholesterinlüge" - statt Ursachenfindung? (NH 2.5)

nannte der deutsche Mediziner Walter Hartenbach sein streitbares Buch. Nach seiner Darstellung gibt es keine brauchbaren Beweise dafür, dass man durch Cholesterinsenkung Infarkte verhindern oder das Leben der Patienten verlängern könne. Er nennt dies sogar eine "gefährliche Irreführung".

Jörg Zittlau berichtet (am 28. 8. 09 in DIE WELT) unter anderem, dass zu viel Cholesterin (siehe "Welche Fette sind gesund?) schlecht für die Blutgefäße ist und das Risiko für Infarkte und Schlaganfälle erhöht, wie fast jeder weiß. "Und manch einer weiß auch, dass vor allem das 'böse' LDL-Cholesterin gefährlich ist, weil es ungehemmt in Schaumzellen eingearbeitet wird, die sich an den Gefäßwänden andocken und zur Arteriosklerose führen." 

Mit dem Worte der eingangs genannten Cholesterinsenkung meinen nun fast alle Beteiligten die Senkung der Messwerte durch Medikamente, durch Statine, wie z. B. Lipobay, das 2001 aus dem Verkehr gezogen wurde, weil es wohl Muskeln auflöste (siehe auch: Nebenwirkungen sind unerwünscht). Oder sie meinen die Ergänzung von Margarinen und ähnlichen Fetten mit pflanzlichen Zusätzen, die angeblich ähnliches bewirken sollen.

Kaum einer meint eine Beseitigung der wirklichen Ursachen, nämlich das in den Adern angesetzte LDL-Colesterin wieder unschädlich zu entfernen. So sollen sich gehärtete Fette (besonders im Fleisch, vieler Wurstarten und Palmenfett enthalten) an den Aderwänden anlagern. Das Cholesterin kann nicht mehr durch die Adernwände diffundieren und steigt an.

Doch weiter zu dem Zittlau-Bericht: Manche Fette sind aber noch ungesünder. Zittlau nennt  des Cholersterins oxydierte "ranzige" Variante, das sogenannte Oxycholesterin. "Diese Substanz bildet sich, wenn fett- und cholsterinreiche Nahrungsmittel von freien Radikalen attackiert werden." Wenn Nahrungsmittel, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, lange offen inder Küche gelagert werden oder frittiert oder gebraten werden, dann entwickeln sich die Trans-Fettsäuren, die nach Forschung der University of Hongkong einen noch einmal um 22 % höheren Cholesterinspiegel bewirken, also hoch schädlich sind. Die Funktionen der Arterien sollen deutlich eingeschränkt werden.

Der chinesiche Biochemiker betont, dass eine Ernährung mit reichlich Antioxidantien mit frischem Obst und Gemüse diese dadurch entstandenen Oxycholesterinwerte senken könne. Ob dies jedoch die altbekannten Medikamente zu Cholesterinsenkung, die Statine, schaffen könnten, sei zum jetzigen Zeitpunkt unklar (Jörg Zittlau in DIE WELT 28. 8. 2009).

 

Sind Zucker und Fleisch die schlimmsten Krankheitserreger? (NH 2.6)

Bei der Wohlstands-Krankheit Diabetes tauchte Zucker bereits als eine Hauptursache, auch für das dicker werden, auf. Es kommt aber noch schlimmer:

Dr. Johannes F. Coy entdeckte bei seiner Arbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (lt. Bild 1.-4.  9. 09) das bösartige „TKTL 1“ Gen, das in Krebszellen aktiviert ist und dort der Motor der krankhaften Veränderungen sein soll. Er veröffentlichte seine Erkenntnisse im Gräfe und Unzer Verlag auf 208 S. mit 100 Farbfotos zu 19,80 €. (Johannes F. Coy, Maren Franz).

Die Entdeckung ist so wichtig, dass der Text des Dr. Coy teilweise wörtlich wiedergegeben werden soll: „Der wichtigste Treibstoff dieses Gens ist Zucker. Damit wird in den Krebszellen ein Gärungsprozess in Gang gesetzt, der das umgebende gesunde Gewebe zerstört und das körpereigene Immunsystem lahm legt.“

Als Folge können sich Krebszellen ausbreiten, Metastasen bilden und sogar gegen heutige Behandlungen wie Chemotherapie und Bestrahlungen (Dr. Coy erforscht neue Therapiemethoden) resistent werden.

Krebszellen brauchen 20-30 mal mehr Zucker als gesunde Zellen. Die Kohlehydrate Zucker und auch Stärke sollten darum gemieden werden. Stärke findet sich besonders in üblichen Getreideprodukten (darum höchstens dunkles Mehl und Vollkorn wählen) und auch in Kartoffeln.

Die Möglichkeit einer Tumorentstehung erklärt Coy damit, dass der Mechanismus der Gene, die die Körperzellen kontrollieren, gestört wird. Möglich ist dies durch Strahlung von außen, Viren oder auch Zigarettenrauch. Bildlich nennt er noch: Gift, Bakterien, Pilze, DNA-Mutation.  

Als Vorbeugung (und evtl. zur Heilung) empfiehlt Coy die Anti-Krebs-Ernährung mit dem Ziel keiner wesentlichen Erhöhung des Blutzuckerspiegels nach dem Essen. Dadurch soll die Fettverbrennung im Körper aktiviert werden. Das Herz und andere Organe führen vor allem die Fettverbrennung durch und schützen sich damit auch vor Krebs. Wer sich richtig ernährt, kann sein Krebsrisiko senken und Tumore sogar stoppen.

In dem Bild-Coy-Bericht werden 5 Säulen gesunder Ernährung vorgestellt, aus denen nachfolgend jeweils wenige wichtige Daten gebracht werden:

1.      Zucker und Stärke auf das Nötigste begrenzen: Brot, Backwaren und Nudeln möglichst nur aus Vollkorn, besser Dinkel statt Weizen, wenig oder keine Kartoffeln.

2.      Milchsauer vergorene Lebensmittel: Wie Buttermilch, Quark, Joghurt, Käse (außer Mozzarella), Sauerkraut und saueres Gemüse. Sie haben einen besonders niedrigen Zuckergehalt auf, weil dieser in Milchsäure überführt wurde. Beim Abbau des Laktats der Milchsäure kommt es dann zu einer entsäuernden Wirkung. Die neutralisiert die von evtl. Krebszellen produzierte Milchsäure.

3.      Vitamin D – ein effektiver Schutz vor Krebs: Studien bei Brust-, Darm- und Prostatakrebs zeigen, dass ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel im Blut eine gute Schutzwirkung vor Krebs ausweist; bei Darmkrebs beträgt die Risikominderung sogar 50 %. – Nur mit UV-Strahlung kann ausreichend Vit. D aufgenommen werden. Gesicht und Arme sollten der Sonne ohne UV-Schutz ausreichend (Sport, Spaziergang) ausgesetzt sein. Im Alter wird mehr benötigt, während die Fähigkeit schwindet es selbst herzustellen. Besonders reich an Vit. D sind fette Fische, Butter, Eier (siehe hierzu auch Empfehlungen am Schluss von Zurück zur Natur).

4.      Zink aktiviert das Immunsystem: Zink ist Bestandteil wichtiger Enzyme und Eiweiße, die die Genaktivität steuern. Auch das Immunsystem und viele Hormone benötigen Zink. Der Tagesbedarf liegt bei 12 bis 15 Milligramm. Mandeln, grünes Blattgemüse und Kohl sind u. a. gute Zinklieferanten.

5.      Wasser ist die Quelle des Lebens: Es ist das wichtigste Lebensmittel überhaupt und ermöglicht erst die biochemischen Vorgänge im Körper. (Anm.: 1,5 – 2 Ltr. täglich = ca. 6-10 Gläser.).

Die alles reicht aber noch nicht: 2009 wurde im "Journal of Clinical Investigation" veröffentlicht, dass Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren (siehe Tabelle) den Körper dazu bringen, nach noch mehr Essen zu verlangen. Das fanden Forscher der Uni-Texas im Tierversuch heraus. Außerdem könnte die Empfindlichkeit gegenüber Insulin sinken, was zur Entstehung von Diabetes führen könnte (mp in HA 16. 9. 09).

Wie in vielen Vorberichten ausreichend erläutert, begünstigen die gesättigten Fettsäuren erheblich die Herz- und Kreislaufleiden. Sie sind in Deutschland die häufigste Todesursache - gefolgt von Krebs als zweithäufigster Todesursache (AFP/HA 16. 9. 09). Die Frage ist darum: Sind Zucker und Fleisch die häufigsten Krankheitserreger?

Wegen des Wohlstandes ist der größte Teil der Bevölkerung durch die Nahrung auch übersäuert (ph-Wert 0-6). Das Ergebnis ist z. T.: Gelenkschmerzen, Rheuma, Gicht, Kopfschmerzen, Migräne, Allergien etc., etc. - Und was säuert besonders? Natürlich Zucker und Süßigkeiten, Fleisch und Wurst, Weißmehl in Backwaren, Alkohol und wenig Bewegung + Stress. Basisch und gesund ist natürlich das Fehlen der genannten Faktoren und: Gemüse, Obst, Früchte, Salat, Feigen, Datteln, Vollkorn, Pilze, Saures Gemüse, natürliches Wasser und Biomilch. Alles wie schon zuvor als Gesundmacher beschrieben.

Gemüse sollte, wegen des Fruchtzuckers, sogar dem Obst vorgezogen werden. Nach Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg enthalten besonders viele Fertiglebensmittel zu viel Fruchtzucker, der auch gesundheitliche Beschwerden auslösen kann. Gerade empfindliche Menschen und Übergewichtige sollten darauf achten. 3 von 4 Getränken waren bisher süße Getränke, darunter Coca Cola (dies lag allerdings an der Nichtzulassung der Stevia-Pflanze=Krankheit durch Brüssel). Fruchtzucker soll zu 20 % bei der Bevölkerung zu Stoffwechselstörungen, Übergewicht führen. Bauchkrämpfe und Blähungen können auftreten (21. 1. 10 apn, cme/t-online.de).

 

Diabetes und hohes Cholesterin natürlich verhindern (NH 2.7)

Das Hauptproblem Zucker, wohl einer der größten Krankheitserreger, könnte durch das hochgesunde Stevia, das wie Zucker schmeckt, weitgehend gelöst werden.

Am 14. 11. 2011 hieß die Meldung (z. B. in T-Online wve/afp): Die EU lässt Stevia in Lebensmitteln zu. Die Pflanze ist etwa 300 Mal süßer als Zucker, enthält aber keine Kalorien. Allerdings müssen die Hersteller sicher stellen, dass eine Tageshöchstmenge von 4 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten wird. In den Reformhäusern gibt es bereits Lebensmittel (vor der EU-Genehmigung nicht als Lebensmittel bezeichnet) mit Stevia und Stevia selbst.

Barbara Simonsohn beschrieb diese Wunderpflanze in ihrem Buch: Stevia - sündhaft süß und urgesund - >Eine Alternative zu Zucker und Süßstoffen < - (siehe auch Heilung+ Umwelt, Ergänzende (alternativ)Leseempfehlungen).  

International wird bei natürlicher Heilung (z. B. Dr. Peer Lange in HP Nr. 4/2005, Stefanie Walter in HP Nr. 9/2007),  zur "Reinigung" der Adern auch "L-Arginin + Folsäure + Vit. B6+B12" (z. B. von TELCOR Arginin plus) empfohlen, und weil sich in den Adern nach deren innerer Beschichtung diese Ablagerungen entzünden, wird auch dagegen dann meistens alternativ Wobenzym Plus empfohlen. Zusätzlich soll sich dabei, wie beschrieben wird, möglicgherweise auch der Blutdruck senken. Es gibt natürlich auch viele andere spezielle Fälle. 

Unter www.cholesterinwert-senken.de  schrieb ein Betroffener, wie er in nur 6 Wochen sein Gesamtcholersterin von 280 auf 200 mg/dl durch Aminosären (wie auch Arginin) senken konnte. Ein Arzt aus den USA hatte ihm die Senkung durch Aminosäuren (wie Arginin) empfohlen.

Er nennt dazu als Info: www.aminosaeure.com . Dort wird als Test unter verschiedenen Sorten auf Platz 1 www.juvel-5.com empfohlen. Die Firma liefert auch gegen Rechnung aus.

Außerdem sank gleichzeitig der Zuckerspiegel des Berichtenden - überall hatte er bald natürliche Werte. Dazu wurde vor kurzem bekannt, dass der Fleischkonsum auch Diabetes fördert.

Im Januar 2009 befürchtete Prof. Eder, Ernährungspsychologe der Uni-Halle, dass 2030 schon 40 % der Bundesbürger zuckerkrank sind. Ballaststoffe aus Vollkorn sind lt. Studie des Deutschen Instituts für Ernährung (DIfE) die beste Vorsorge gegen Altersdiabetes (Typ 2), desgl. sagt die europaweite EPIC-Studie aus - und außerdem: Risiko zu viel Fett und wenig Bewegung erhöht das Diabetes-Risiko, Wurst erhöht das Krebsrisiko. Mit Sorge beobachten die Experten außerdem die übergewichtigen 25-40-jährigen. Nur 2-3 kg Übergewicht erhöhen das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken um 25 %. Ein Plus von 12 kg steigert das Risiko bei Männern um das 1,5-fache und bei Frauen sogar um das 4,3-fache. 

Es kommt aber noch schlimmer: Menschliche Gene erinnern sich bis zu 2 Wochen an den Konsum von Zucker, fanden australische Forscher heraus. Gene die normalerweise vor Diabetes und Herzkrankheiten schützen, seien in dieser Zeit ausgeschaltet. "Der Schoko-Riegel, den man morgens zu sich nimmt, kann sehr akute Folgen haben..." sagte Forschungsleiter Sam El-Osta AAP im Januar  2008 (AFP in HA 17. 18. 1. 08).

 

Gesunde Ernährung und Lebensweise als Medizin (NH 2.8)

In dem beschriebenen Coy-Bericht (Bild 1.-4. 9. 09 und „Die neue Anti-Krebs-Ernährung“ bei Gräfe u. Unzer Verlag) werden auch gesunde Lebensmittel mit keinem oder wenig Zucker- und Stärkegehalt aufgeführt und ungesunde mit hohem Zucker und Stärkegehalt (siehe bei „Die Gesundheitsmahlzeiten“).

Zuletzt wird dann gesunde Ernährung, mit Sport und Entspannung kombiniert, kurz beschrieben. Nachfolgend die z. T. noch einmal verkürzten Empfehlungen:

  1. Gesunde Öle und Fette (siehe auch „Die Tabelle“ bei Welche Fette sind gesund?): So soll eine Blutzuckerspitze vermieden und die Verbrennung in den Mitochondrien angekurbelt werden. Empfohlen werden Ölmischungen, z. B. Traubenkern- und Walnussöl und 0,5 ml pro Kilo Körpergewicht (z. B. bei 60 kg x 0,5 ml = 30 ml = 0,03 Ltr.).
  2. Eiweiß, Ballaststoffe: Das Eiweiß versorgt den Körper mit Energie, Ballaststoffe verhindern einen schnellen Blutzuckeranstieg.
  3. Entsäuerung: (Wie unter 2. der 5 Säulen gesunder Ernähung bei  „Ist Zucker der schlimmste Krankheitserreger?“) Buttermilch, Quark, Joghurt, Käse (außer Mozzarella), Sauerkraut und saueres Gemüse.
  4. Bewegung/Sport: Sport verbessert die Sauerstoffversorgung im Gewebe (leert die Glykogenspeicher). Die erleichtert z. B. das Umschalten von Vergärung auf Verbrennung in Krebszellen (mind. 3x/Woche 30 Min. Training nach Dr. Coy).
  5. Entspannung: Für den für die Gesundheit wichtigen Ausgleich zwischen Spannung und Entspannung (Dr. Coy empfiehlt dazu z. B. autogenes Training oder Qi Gong).

Im Coy-Bericht wird sodann beschrieben, warum Obst und Gemüse besonders gesund sind: Diese Lebensmittel sind mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen (SPS) gefüllt. Sie neutralisieren krebsauslösende Substanzen und behindern Krebszellen im Wachstum.

Wichtig ist: Diese Stoffe stecken vor allem in ursprünglichem und nicht hochgezüchtetem frischem Obst und Gemüse. Gemüse nie in viel Wasser kochen, sondern dünsten, anbraten oder im Backofen oder Dampfgarer erhitzen. Bei Marmeladen auf den (niedrigen) Zuckergehalt achten. Alle genannten Obst- und Gemüsesorten sind aus jeder Sichtweise für die Gesundheit vorteilhaft.

Und dann behandelt Coy die schützende Wirkung von Obst und Gemüse:

  1. Kohl oder Brokkoli: Schon 3-4 Portionen pro Woche sollen das Brust- oder Blasenkrebsrisiko deutlich eindämmen. Kohl möglichst sogar mal roh essen und gründlich kauen.
  2. Tomaten: Sie stecken voll der anfangs genannten Vitamine, Mineralstoffe und SPS und benötigen, anders als die anderen Gemüse, besonders die Wärme (das enthaltene Lycopin), um die Wirkung zu entfalten. Tomatenmark sowie gekochte oder pürierte sonnengereifte Produkte weisen den größten Gehalt auf. Mit Knoblauch und Olivenöl sollte eine pürierte Tomatensuppe mindestens 2 mal /Woche auf dem Speiseplan stehen.
  3. Zwiebeln und Knoblauch: Beides klein schneiden und ca. 10 Min. ruhen lassen, bevor es weiterverarbeitet wird, erst zum Schluss ans Essen geben, da nicht hitzestabil (Alliin in Allicin). Das Gericht dann nicht mehr erhitzen. Noch besser: Möglichst oft, z. B. im Salat, roh essen.
  4. Zitrusfrüchte: Sie enthalten (vor allem in der Schale) eine Unmenge hochaktiver Pflanzeninhaltsstoffe. Sie erhöhen die Aufnahme und Wirksamkeit weiterer Pflanzenstoffe, aktivieren und stärken das Immunsystem. Deshalb zu Salaten < 1 Teelöffel Zitronensaft hinzugeben. Gut sind auch bittere Orangenmarmelade und geriebene Zitronenschale (ungespritzt oder BIO).
  5. Frische Beeren: Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren und Erdbeeren werden im Coy-Bericht als besonders gesund vorgestellt (sie sollen auch große Mengen krebshemmende Polyphenole enthalten). Zuletzt wird noch das hier meistens unbekannte lichtempfindliche Kurkuma genannt, das gegen Metastasen wirken und das Absterben von Krebszellen fördern soll.
Und alles natürlich natürlich, also möglichst ohne Pestizidbelastung (BIO). Die Verbraucherzentrale informiert über Pestizidbelastung unter 0900/1775 441 (Hotline) und www.pestizidwissen.de  - Auch 2008 war die Liste der Lebensmittelkontolleure wieder lang. Keime im Speiseeis und bei jedem 2ten Betrieb, der Geflügelfleisch-Döner herstellte, wurde die Hygiene beanstandet. 76 bis 90 % der Proben von Birnen, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Zitrusfrüchten wie Mandarinen oder Clementinen wurden messbare Rückstände gefunden. Bio-Obst und Gemüse aus Deutschland war bei 350 Proben kaum oder nicht belastet (19. 10. 09 dpa, AFP in t-online).

  

Die Gesundheitsmahlzeiten (NH 2.9)

Empfehlungen zu gesunder Lebensweise füllen heute die Medien und laufend kommen neue Forschungsergebnisse hinzu. In die Frage, was soll man zu den Mahlzeiten morgens, mittags und abends Gesundes essen, sollen nachfolgend die Ergebnisse der vorangegangenen Berichte, insbesondere des letzten, und aus „ungesunde Medizin“ in www.soziales-deutschland.eu einfließen.

Zusammengefasst vorweg:

Negativ und zu meiden sind: Zucker und/oder Stärke (Speisen, Getränke + evtl. Kuchen möglichst nicht süßen, Stärke in Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln) – Brote und Brötchen aus Weizenmehl meiden. Sie lassen den Blutzucker in die Höhe schnellen und fördern durch das darin enthaltene Gluten auch Unverträglichkeiten – Weißmehl in Brot, Brötchen oder Kuchen – gehärtete und Transfette – rotes Fleisch (vor allem halbrohes und rohes Rindfleisch, wie Steak medium gebraten).

Positiv und vor allem zu essen sind: Obst, Gemüse, Salate, Butermilch, Brote und Brötchen auf Roggenvollkornbasis oder glutenfreie Brotsorten, die arm an Kohlehydraten, aber reich an Öl und Eiweiß sind (vor allem zum Abendessen) - evtl. Mehle aus Buchweizen mit Ölsamen. Sodann Saures, wie Sauerkraut, Rote Beete, sodann Fisch (fetten bevorzugen), bei Fleisch (weißes=) Geflügel (siehe auch die Liste der Fette). Hier werden (wie von vielen Wissenschaftlern) 3 Mahlzeiten angesprochen und bevorzugt. Unter www.soziales-deutschland.eu - dort unter "Ungesunde Medizin" werden noch 2 weitere Zwischenmahlzeiten (Obst + Beeren) für gesund gehalten.

  1. Das Frühstück: Brot und/oder Brötchen (Vollkorn) mit Butter oder Margarine, darauf Honig, Marmelade (siehe oben), Käse, Quark dazu 1 Ei bzw. Rührei, dazu 1 Glas Tomatensaft (mögl. BIO) – gut sind noch 1 Joghurt. Zu meiden sind dabei (Rot nach Coy): Toastbrot, Waffeln, Weißbrot, Graubrot, Pumpernickel, Baguette, Gebäck, Kekse, Kuchen. - Alternativ oder parallel: Spezial-Müsli (nach Coy) Dinkel oder Hafervollkornflocken mit Mandeln, Walnüssen, Kürbiskernen, dazu Obst und Beeren (jedoch nach Coy keine Apfelringe oder Aprikosen getrocknet, keine Bananen, Datteln, Feigen, Rosinen, Trauben, Trockenfrüchte und Dörrpflaumen und keine Cornflakes, Weizenkeime, -pops und –flocken). Hinzu Sojamilch, Milch fettarm oder Rohmilch, Buttermilch oder Vollmilch oder Joghurt (ohne Zucker), Kefir, Laktat-Drink Milch oder Soja. Getränke: Espresso, Leitungswasser, Mineralwasser, Tee ohne Zucker, Zitronensaft, alle Obst- und Gemüsesäfte verdünnt und ungezuckert.
  2. Mittagessen: A) Das mediterrane Essen: Vorweg eine Tomatensuppe, dann Vollkorn-Nudeln, Makkaroni etc. (möglichst aus Dinkel), mit evtl. Olivenöl, Garnelen, Shrimps. - Dazu Salat, wie z. B. Chicorée, Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat, Kopfsalat, Löwenzahn, Rucola. Zutaten: Gewürze und Kräuter, saure Sahne, Schmand, Créme fraiche B) Fisch: Vorweg Suppe (evtl. wie bei A) auch Gemüsesuppe, dann besonders Kaltwasserfische, wie Lachs oder Makrele, sodann Flussbarsch, Forelle, Austern, Garnelen, Hummer, Krabben, Krebse, Languste, Miesmuscheln, Shrimps. Als Beilage viel Gemüse und/oder Pilze (alles kurz gedünstet – al dente), nicht oder kaum Kartoffeln, Reis (auch Wildreis) , Spätzle, Nudeln etc. – Dazu Salat wie unter A). Kein Eis. Getränke wie unter A) oder 0,2 – 0,4 Ltr. Rosé- oder Rot- oder Weißwein trocken, 0,2 Ltr. Sekt oder Champagner, 0,5 Ltr. Apfelwein-Schorle oder Diät-Bier aber nur 0,15 Ltr. Pils oder Weizenbier. C) Fleisch: Vorweg Suppe und dazu Salat wie bei A, B), als Beilage wie bei B) - als Fleisch Geflügel (=weißes Fleisch), wie Ente, Gans, Pute, Taube, Wachtel. Bei anderem Fleisch (nach Nobelpreisträger Prof. Harald zur Hausen): Rindfleisch erhöht das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken (Interview am 4. 9. 09 in HA). – Abzuraten ist allgemein: Pilze, Beeren und Wildfleisch aus dem Walde können noch radioaktiv belastet sein. – Alle Gemüsesorten sind gut, außer (nach Coy) Bohnen, Erbsen und Zuckermais. Abzuraten ist (nach Coy) ferner von Basmati-, Natur-, Wild- und Milchreis, Pizza, normale helle Spagetti, Tortilla und Nudeln, Spätzle. Fertigdressing und –gerichte, Saucen und Suppen angedickt, Nussnougat, Ketchup, süßer Senf, Backkartoffeln, Kartoffelklöße, Kartoffelpuffer, -pürree, -suppe, Pell- und Salzkartoffeln, Gnocchi. Sodann alles mit Zucker, wie Pudding, Speiseeis, Süßigkeiten aller Art. Sodann Buttermilch, Joghurt, Quark, Molke – jeweils, wenn mit Fruchtzubereitung und Kondensmilch. Außerdem Chips, Erdnussflips, Popkorn, Puffreis, Reiscracker, Salzstangen und fast alles Trockenobst.
  3. Getränke allgemein: Sojamilch, Milch fettarm oder Rohmilch, Buttermilch oder Vollmilch oder Joghurt (ohne Zucker), Kefir, Laktat-Drink Milch oder Soja. Getränke: Espresso, Leitungswasser, Mineralwasser, Tee ohne Zucker, Zitronensaft, alle Obst- und Gemüsesäfte verdünnt und ungezuckert - oder 0,2 – 0,4 Ltr. Rosé- oder Rot- oder Weißwein trocken, 0,2 Ltr. Sekt oder Champagner, 0,5 Ltr. Apfelwein-Schorle oder Diät-Bier aber nur 0,15 Ltr. Pils oder Weizenbier. Abgeraten wird (Dr. Coy) von:  Bitterlimonade, Colagetränken gezuckert, Eiskaffee, Eistee, Fruchtnektar, gez. Fruchtsaft, Gerstenmalzgetränken, Kakao (gezuckert), Trinkschokolade, Limonade, Multivitaminnektar, Obstsäften unverdünnt, Tee gezuckert, Malzbier, Altbier (dunkel), Weißbier, Bier mit Limonade, Eierlikör, Federweißer, Glühwein, klaren Schnäpsen, süßem Sekt und Wein.
  4. Alles gilt auch für das Abendessen.
  5. Lebensmittelwarnung: Über Skandale und Rückrufe bei schlechten Lebensmitteln können im Internetportal www.lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz Informationen abgerufen werden.
  6. Am 28. 10. 2011 berichtete die Presse vom Portal www.lebensmittelklarheit.de - es war seit 100 Tagen abrufbar und innerhalb dieser kurzen Zeit hatten es bereits fast 4000 Verbraucher benutzt, um sich über eine angebliche Täuschung durch Hersteller im Lebensmittelbereich zu beschweren oder sich darüber zu informieren. 

Damit ist das schwierige Essen aufgezählt. Es sind alles nur Maximalempfehlungen, nach denen sich nur wenige richten können und werden. In den meisten Gaststätten oder Hotels kann man auch Wünsche äußern. Gesundes Essen ist aber auch Naturheilkunde oder natürliche Vorbeugung. Allein die Küchenkräuter und Gewürze finden sich oft in den Naturheilmitteln wieder.

  

Gesunde Medizin ist gesunde Lebensweise (NH 2.10) 

Gesunde Medizin ist allgemein mit Sicherheit:

  1. Verzicht auf Rauchen und Rauschgift.
  2. Nur ganz wenig Alkohol (wie 1 Glas Rotwein täglich, Frauen weniger).
  3. Gesund und weniger essen (vor allem nicht Zucker + rotes Fleisch).
  4. Bewegung und Sport (5 x/Woche 30 Min).
  5. Äußere Schadstoffe vermeiden (wie Feinstaub, Elektrosmog etc.).

Ende Januar 2009 kam dann eine Meldung, die die "gesunde Medizin" der nachfolgenden Kapitel noch gesünder werden lässt: Rund ein Drittel aller Krebserkrankungen in Deutschland beruhen auf falscher Ernährung, zu wenig Bewegung und Übergewicht. Eltern sollten daher auf eine gesunde Kebensweise ihrer Kinder achten. Gesundheitsbewusstes Verhalten in frühen Lebensjahren erhöhe die Chancen auf ein langes und gesundes Leben. Zum gesunden Leben gehören, neben dem Schutz vor Passivrauchen und zu viel UV-Strahlung, auch regelmäßiger Sport, wenig Fast Food und Zucker sowie täglich viel frisches Obst, Gemüse und Salat - so die Deutsche Krebshilfe (dpa 29. 1. 09 in HA). 

Nach Prof. Dr. Harald zur Hausen (Medizinnobelpreis 2008- im Spiegel-Report): Weißes Fleisch (Fisch + Geflügel) statt rotem Fleisch. Ungenügend erhitztes Rindfleisch (darum, wenn Steaks, diese kräftig durchbraten) sei an der Enstehung von Tumoren durch damit übertragene Viren beteiligt.   

Nebenbei: Die STIFTUNG WARENTEST hatte einen Einsparvorschlag gegen teure Tabletten und Medizinkosten: Oft sei die halbe Tablette ausreichend. - Und außerdem: Mehr Tabletten als notwendig bewirken oft das Gegenteil: Nur Krankheit durch Nebenwirkungen und geringere Wirksamkeit der Tablette.

 

Energetische und nicht energetische Nahrung (NH 2.11)

1985 gab die später wiederholt genannte Arbeitsgruppe für vegetative Physiologie am Physiologischen Institut der Universität Bochum ein Skript heraus mit Titel: "Das Testen und Ausgleichen der eigenen Energiesysteme. Eine Anleitung zur Stabilisierung der Gesundheit nach dem Energieprizip."

Hierin wurde unter anderem auch festgestellt, dass "naturbelassene Lebensmittel wie Vollkornbrot, sodann Obst, frisch gepresster Orangensaft, Tee und Milch ernergiesteigernd...wirkten, während Industriezucker, Weißbrot, Limonade und Tiefkühlkost energieschwächend wirkten.

In einer Liste wurde dann zusätzlich gezeigt, dass auch Honig, Banane und ungespritzter Apfel - in einer Ergänzungsliste sodann gekochte Kartoffeln, Rosinen, Mandarinen, Orangen, Butter, Fenchel, Kümmel, Anis, Leinsamen, Weizen, Apfelessig positiv wirkten.

Tomaten, rohe Kartoffeln, Rotwein, Käse, Kaffee z. T. negativ.

Weil einige Lebensmittel viel Energie nehmen, andere dagegen viel Energie abgeben, mit der sogar Krankheiten und Unwohlsein geheilt werden können, empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft eine hoch energetische

Stammlösung: In etwas Apfelessig je eine Messerspitze Fencheltee, Anis, Kümmel und Leinsamen geben.

Diese Stammlösung kann beliebig verdünnt werden. Ein paar Tropfen zum Essen, ins Badewasser oder mehrere Umschläge bei schmerzenden Körperstellen - überalle soll die Energiezufuhr positiv sein. 

  

Natürliche Vitamine und evtl. Schädlichkeit der künstlichen (NH 2.12)

"DIE VITAMIN-LÜGE" lautete DER SPIEGEL -Titel 3/2012. Und damit waren die künstlichen Vitamine in einigen Nahrungsergänzungsmitteln gemeint, während der Bedarf an Vitaminen natürlicher Herkunft in der Nahrung so hoch angegeben war, dass die Ernährungsberaterin Petra Wagner aus Hamburg dazu im Leserbrief schrieb: " Hand hoch! Wer schafft das?" Dazu empfahl sie dann BIO-Qualität. Der Chemiker Dr. Hittig bietet allerdings in seiner Firma Vitamine und Spurenelemente an, die völlig natürlichen Ursprungs sein sollen: Tel. 0800-1827728.

Andererseits hieß es in dem SPIEGEL-Bericht, den Ernährungsexperten Rechkenner zitierend: "Bei Vitamin A, E, B1, B2, B12 und C erreichen die meisten Menschen sogar zwischen 100 und 200 Prozent der empfohlenen Tagesmenge. Einzig bei Vitamin D gebe es eine Unterversorgung, doch Vitamin D produziere der Körper auch selbst, sagt Rechkenner. Dazu sei es ausreichend, zwischen März und Oktober 15 Minuten ins Freie zu gehen - ohne Sonnencreme."

Nachfolgend die tabellarischen Zusammenstellungen in dem Bericht - in einen Zusammenhang gebracht. Der tägl. Bedarf ergänzt durch die Empfehung im KLINISCHEN WÖRTERBUCH Pschyrembel 260. Auflage: 

Nr.

Vitamin

Kommt vor in

Tägl. Bedarf

Zuerst bei tägl. B. genannte Menge enthalten z. B.  in:

Schädlichkeit als künstl. Nahrungsergänzungsmittel

1

A

Butter, Leber, Leberwurst, Hinterschinken, Camembert, Mozzarella, Pflanzenmargarine, Karotten, roter Paprika, getrockneter Aprikosen (in pflanzl. L. als Betacarotin Vorstufe)  u. a. 

1000 Mikrogramm

nach DGE,

600 Mikrogramm nach WHO

800 Mikrogr. n.Klin. W

220 g. Margarine, 330   240 g Camembert oder 330 g Mozarella

Künstl. Als Nahrungsergänzungsmittel schädlich (siehe z. B. „Was heilt – was nicht? NH 6.2“)

2

B6

Kalbs- u. Geflügelleber, Lachs, Grünkohl, Linsen, Walnüssen Haselnüssen, Bananen, Reis, Sojabohnen, Weizenkeimen, roter Paprika u. a.

1,5 Milligramm nach DGE,

 1,2 mg n. Klin.W.

40 g Weizenkeimen, 300 g Rinderfilet oder 220 g Reis unpoliert, u. a.

 

3

C

Sanddorn, Zitrusfrüchten, Schwarzen Johannisbeeren, Erdbeeren, Paprika, Grünkohl, Kiwi, Kohlrabi, Rosenkohl u. a..

100 Milligramm

100 mg n. klin.W.

(Ascorbinsäure)160 g Erdbeeren, 70 g roter Paprika oder 130 g Grünkohl

Künstl. Als Nahrungsergänzungsmittel

Kein Nutzen (siehe z. B. „Was heilt – was nicht?  - NH 6.2“)

4

D

Aal, Hering, Forellen, Pflanzenmargarine, Hühnerleber, Eiern, Champignons, Steinpilzen u. a.

20 Mikrogramm

5 Mikrogramm n. Klin. W.

100 g Steinpilzen, 3 Eiern oder 100 g Margarine

 

5

E

Sonnenblumen-, Soja-, Mais- und Weizenkeimöl, Nüssen, Pflanzenmargarine, Leinsamen, Petersilie, Rotkohl, Schnittlauch u. a.

13 – 15 Milligramm 12 mg n. Klin. W.

50 g Haselnüssen, 2 Esslöffeln Sonnenblumenöl oder 90 gr. Pflanzenmargarine

Künstl. Als Nahrungsergänzungsmittel schädlich (siehe z. B. „Was heilt – was nicht?“ NH 6.2)

6

Magnesium

Nüssen, Reis, Vollkornprodukten, Sojabohnen, Kürbiskernen, Kohlrabi, Sonnenblumenkernen, Spinat u. a.

350 – 400 Milligramm

300 mg. n. Klin. W.

250 g Haselnüssen, 250 g Reis unpoliert, oder 270 g Haferflocken

 

7

Folsäure

Kalbs- u. Geflügelleber, Spargel, Rosenkohl, Ei, Weizenkleie, Nüssen, frischem Spinat u. a.

400 Mikrogramm

400 Mikrogramm n. Klin. Wörterbuch

420 g Spargel,

500 g Rosenkohl, 500 g Spinat oder 150 g Sojabohnensamen

Künstl. Als Nahrungsergänzungsmittel für Männer (siehe dort), jedoch Vit. E + Folsäure evt. wieder gut).

Anm.: Es gibt viel mehr Vitamine und Spurenelemente, die allerdings nicht aufgeführt wurden, weil sie im SPIEGEL-Bericht nicht erwähnt wurden.

 

Gesundheit durch mediterrane Kost + Sport: Vollkornware, Obst, Gemüse+Nüsse - fast keine Fleisch- + Wurstwaren. Kein Zucker + keine süßen Getränke.  | 1,5 Ltr./Tg. trinken+etwas Sport. Nicht rauchen!